(17.Juli.26) Rückblick auf den Erörterungstrmin für Privat-Einwender zum Kreuz A52/A2 E/Gla
Am 8.7.26 fand der Erörterungstermin zum A52, Teil 2 (Kreuz Essen/Gladbeck) im Wiesenbusch statt. Der geplante Zeitraum von 9-16 Uhr wurde vollständig ausgeschöpft. Als Einwender/innen anwesend waren 8 Personen, davon 6 für das Bürgerforum und 2 Personen aus Bottrop.
Die Sitzungsleitung hatten 3 Frauen der Bezirksregierung. Die Autobahngesellschaft hatte 10 Sachverständige geschickt.
Die Kenntnis der „Allgemeinen Gegenäußerung“ wurde vorausgesetzt, auf den Text wurde bei den Antworten der Experten sehr oft verwiesen. Die Einwender konnten ihre Kritik vortragen, worauf Mitarbeiter/innen der AutobahnAG jeweils antworteten. Kritik und Antwort wurden protokolliert.
Beispiele für die Kritik:
- Von den Einwendern kritisch angesprochen wurden das veraltete Verkehrsgutachten, das veraltete Lärm- und das veraltete Schadstoffgutachten.
- Warum ist die 16. Bundeslärmschutzverordnung von 2014 die Rechtsgrundlage, obwohl es heute bereits die 24. Verordnung gibt.
- Angezweifelt wurden die Lärm- und Schadstoffberechnungen, deren Dateninput unklar und/ unplausibel ist ( z.B LKW fahren maximal 80 km/h).
- Auch wurde die Auswahl der Messstationen angesprochen und hinterfragt, warum die Messstation Bottrop Welheim nicht berücksichtigt wurde.
- Diskutiert wurde, warum die ökologischen Ausgleichsflächen für alle 3 großen Bottroper Bauprojekte (A31, A42, A52) nicht in Bottrop liegen, sondern im Umfeld der Lippe.
Der Vorstand des Bürgerforums lädt alle Interessierten zu einer offenen Sitzung ein, um die Sachlage zu besprechen und zukünftige Aufgaben in den Blick zu nehmen. Das Treffen findet am Montag, 27. Juli 2026 um 18 Uhr im Restaurant Akropolis (Helmutstraße 2) statt. Wir freuen und auf Euer Kommen.
(01.Juli.26) Zum Erörterungstemin A52 Einwendungen
Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Bürgerfroums,
es hat sich sicher herumgesprochen, dass die Autobahngesellschaft im Rahmen der Planfeststellung zum Kreuz A2/B224 im Rahmen des Neubaus der A52 einen Anhörungstermin festgelegt hat, und zwar vom 6.7.-9.7.2026 im Innovationszentrum Wiesenbusch.
Private Einwender/innen sind für den 8.7. (Mittwoch) eingeladen, die durch öffentliche Bekanntmachung erfolgte, eine persönliche Einladung erfolgte nicht. Ich hoffe, dass die Mitglieder mit privaten Einwendungen die Möglichkeit nutzen, um an der Veranstaltung von 9 bis 16 Uhr teilzunehmen. Genaueres kann man dem Amtsblatt der Stadt Gladbeck vom 17. Juni 2026 bzw Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster entnehmen.
Einwender mit Grundstücksinanspruchnahme haben eine persönliche Einladung bekommen. Bürgerinnen und Bürger ohne Einwendungen haben keinen Zutritt zu der Veranstaltung.
Nach der Veranstaltung, aber noch im Juli wird der Vorstand zu einer offenen Sitzung einladen, um die Erkenntnisse aus dem Termin auszutauschen.
Vorab aber schon einmal eine Einschätzung der Bedeutung des Erörterungstermins im Gesamtprojekt A52 von Matthias Raith und mir.
Dr. Norbert Marißen
Vorsitzender des Bürgerforums
Unterlage zum Erörterungstermin bezüglich der Planfeststellung für den Bau der A52
Das Dokument „Allgemeine Gegenäußerung zu den Einwendungen zum Hauptverfahren (2015) Deckblatt I (2020) Deckblatt II (2025)“ wurde im März 2026 durch die Autobahn GmbH des Bundes Niederlassung Westfalen erstellt aber nur für kurze Zeit ins Netz gestellt.
Das Dokument steht hier dauerhaft allen Interessierten zur Verfügung.
In unserem Dokumentenarchiv finden Sie aktuelle Berichte zur B224/A52 Sachlage.
(01.Feb.26) Aktuelles vom Buergerforum-Gladbeck
Am Montag, 27.07.2026, 18:00, Restaurant Akropolis-Grill, Helmutstraße 2 / Ecke Horster Str, GLA lädt der Vorstand des Bürgerforums alle Interessierten zu einer offenen Sitzung ein, um die aktuelle Sachlage zum Erörterungstermin für Privat-Einwender zu besprechen und die zukünftige Aufgaben in den Blick zu nehmen.
Sonst haben wir in 2026 noch keine regelmäßigen Treffen vorgesehen, da der Ausbau der B224 zur A52 auf Grund der finanziellen Lage des Bundes nicht stattfinden wird. Wir informieren aber in unserem Dokumentenarchiv über die aktuelle Sachlage.
(30.Sept.25) Einschätzung des Kommunalwahlergebnisses
Weiter mit der Großen Koalition
D
ie politischen Entscheidungen waren bisher geprägt von dem häufigen Schulterschluss von SPD und CDU. Nur in wenigen Fällen nutzte die SPD die Möglichkeit, zusammen mit den Grünen und den Linken etwas gegen die CDU durchzusetzen. Diese Möglichkeit besteht nach dem aktuellen Wahlergebnis nicht mehr.
Wegen der großen Stimmenverluste der Grünen und dem mäßigen Ergebnis der Linken, die, anders als im Landestrend, nicht zulegen konnten, sind SPD und CDU jetzt faktisch immer aufeinander angewiesen. Auch würde für die CDU, selbst wenn sie wollte, ein Zusammengehen mit der AfD allein nicht für eine Mehrheit reichen.
Die kleinen Parteien werden zum Zuschauen verurteilt sein und noch weniger Einfluß haben, als in den vergangenen Jahren. Damit ist vermutlich klar, dass die Radverkehrsförderung in Gladbeck erst einmal abgemeldet ist, ebenso wie die Stärkung des ÖPNV. Auch Klimaschutz und Umwelt werden wohl als Themen unsichtbar sein. Keine schönen Aussichten für die Bürgerinen und Bürger, die auf mehr zukunftsfähige Politik gehofft haben.
Die alte Bürgermeisterin ist die neue Bürgermeisterin, was allgemein erwartet wurde. Sie war in den vergangenen 5 Jahren keine Politikerin, die geführt hat. Daran wird sich wahrscheinlich auch in den nächsten 5 Jahren nichts ändern.
Wir wollen uns als Bürgerforum weiter bemerkbar machen, was aber nicht leicht sein wird.
Norbert Marißen
(20.Sept.25) Leere Bundeskasse - kein A52-Bau ?
Trotz Neuverschuldung, Sondervermögen muss der Bund im aktuellen Haushalt sparen. Das betrifft auch die Verkehrsinfrastruktur. Nach einigen Spekulationen und Wünschen wird das auch den Ausbau der B224 zur A52 betreffen, s. Presse. Den Ausbau der B224 zur A52 zwischen Essen und dem neuen Kreuz in Wittringen will das Ministerium vorerst canceln. Es wird sich zeigen inwiefern das erste Teilstück Essen-GLA, das Autobahnkreuz und schließlich das letzte Teilstück durch Gladbeck davon betroffen sind.
Wie wir schon immer befürchteten, dürfe es klar sein, dass für einen Tunnel in GLA kein Geld übrig sein werden wird. Zitat des Alt-Bürgermeister U.Roland: "Gibt es keinen Tunnel, ist das die Höchststrafe für Gladbeck" bzw, Alt-Verkehrsminister Groschek "Wir schmeißen Euch den Verkehr vor die Füße" - Gladbeck kann hoffen dass das nicht zutrifft weil der ganze B224-A52 Umbau voraussichtlich nicht erfolgt sowie das überdimensionale Autobahnkeuz nicht gebaut wird. Leider ist dann auch das viele Geld der städtischen Vorausplanung verschwendet.
Bilden Sie sich selbst eine Meinung und lesen sie die Pressestimmen in unserem Archiv.
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